1. Kapazitäts- und Risikoanalyse
Wir erfassen das zu lösende klinische Problem: unbesetzte Dienste, unzureichende Prozedurkapazität, Wartelisten, Vertretungsbedarf, Ausbau einer Versorgungslinie oder Stärkung medizinischer Führung.
2. Funktions- und Kompetenzprofil
Das Profil umfasst Fachgebiet, Erfahrung, Subspezialisierung, Prozeduren, Mindestfallzahl, erforderliche Selbstständigkeit, Dienststruktur, Sprache, Supervision und lokale Clinical Privileges.
3. Prüfung des Ziellandes
Je Land prüfen wir Anerkennung, Registrierungsbehörde, Facharztanerkennung, Sprachtests, Prüfungen, Supervised Practice, Visum, Arbeitserlaubnis und Berufshaftpflicht. Ein positives Auswahlresultat garantiert keine Zulassung.
4. Auswahl und Dokumentenprüfung
Bewertet werden Ausbildung, aktuelle Registrierung, Professional Good Standing, Berufserfahrung, prozedurale Kompetenz, Referenzen und Motivation.
5. Interview und klinische Bewertung
Die aufnehmende Einrichtung beurteilt die medizinische Eignung selbst. Je nach Funktion kommen Fallbesprechung, Logbuchprüfung, Referenzgespräche oder formelles Assessment hinzu.
6. Registrierung, Einwanderung und Vertrag
Erst bei ausreichend geklärten Wegen werden endgültige Planung und Arbeitsvertrag ausgearbeitet. Das Krankenhaus ist direkter Arbeitgeber und bestimmt Vergütung, Dienste, Berichtslinien und Bedingungen.
7. Sprache, Kultur und Onboarding
Die Vorbereitung umfasst klinische Kommunikation, Aufklärung, Patientensicherheit, Übergaben, Eskalation, Ereignismeldung, lokale Protokolle und Teamarbeit.
8. Begleitung und Evaluation
Nach Arbeitsbeginn können strukturierte Evaluationen mit Fachkraft, medizinischer Leitung und HR Integrationsprobleme, Schulungsbedarf und vertragliche Engpässe früh erkennen.