Visum bei internationalen Ärzteprojekten im Klinikverbund koordinieren
International Patients
Internationale Patienten: Willkommen in unserer Koordinierungsstelle COIP
Sie sind hier: > Startseite > International Patients Internationale Patienten: Willkommen in unserer Koordinierungsstelle COIP Wir freuen uns, Ihnen unsere Koordinierungsstelle für internationale Patienten (COIP) vorzustellen, um Ihnen als internationaler Patient bei der Nachfrage nach den medizinischen Leistungen unseres Klinikums zu helfen. Unser Büro dient als administrative Anlaufstelle für elektive Patienten aus dem Ausland. Darüber hinaus bieten wir Informationen zu unseren Fachabteilungen, Einrichtungen, Kosten und Leistungen. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles Wissenswerte über den Ablauf – von Ihrer ersten Anfrage über die Behandlungskosten bis hin zur stationären Versorgung in unseren Kliniken am Universitätsklinikum Düsseldorf. Wir verstehen Ihre Sorgen und die Ihrer Angehörigen, wenn eine medizinische Behandlung notwendig wird. Unser Ziel ist es, den Behandlungsprozess für Sie und Ihre Familie zu koordinieren und damit so stressfrei wie möglich zu gestalten. Seien Sie versichert, dass Sie bei uns in fachkundigen Händen sind. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und eine schnelle Genesung! Die Koordinierungsstelle für internationale Patienten (COIP) freut sich, Ihnen die bestmögliche Unterstützung anzubieten. Unser Team: Margarita StötzerLina AlsayahWir sprechen:deutschenglischrussischarabisch Mailkontakt: COIP@med.uni-duesseldorf.de Telefon: +49 211 81-16132+49 211 81-06274Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Sind Sie in der Europäischen Union gesetzlich krankenversichert und wünschen eine Behandlung im Ausland? Mit dem Formular S2, das Ihnen Ihre Krankenversicherung ausstellt, wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Büro D02.2.7 (Frau Anna Müller, Frau Barbara Wziontek, Frau Monika Bragin) unter Kostenklaerung@med.uni-duesseldorf.de; Telefon: +49 211 81-17173. Bitte beachten Sie: Wir bieten keine Kontrolluntersuchungen, Zweitmeinungen und Rehabilitationen an. Wichtige Informationen für einen reibungslosen Ablauf Was wir von Ihnen benötigen 1.) Ihre Patientenstammdaten: Bitte füllen Sie das Formular „Persönliche Daten für Selbstzahler“ vor Ihrer Behandlung selber aus und unterschreiben es. Achtung: Ohne Formular ist keine Behandlung möglich! 2.) Passkopie der Patientin/des Patienten (und des Patientenvermittlers, falls dieser die Patientin/den Patienten vertritt) 3.…
Pflegekräfte aus Indien: Erfahrungen und Praxisberichte aus deutschen Kliniken
Zurück zum BlogPflegekräfte aus Indien: Erfahrungen und Praxisberichte aus deutschen KlinikenAuthentische Erfahrungsberichte über die Rekrutierung und Integration indischer Pflegekräfte in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Praxisnahe Einblicke für Arbeitgeber.Vishnu Marthala20. Februar 20267 Min. LesezeitPflegekräfte aus Indien: Was Arbeitgeber wirklich erwartetDie Rekrutierung internationaler Pflegekräfte ist für viele deutsche Kliniken und Pflegeeinrichtungen längst kein Experiment mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Indien gehört dabei zu den wichtigsten Herkunftsländern: Gut ausgebildete Pflegefachkräfte mit Bachelor-Abschluss, hoher Motivation und einer Arbeitskultur, die sich in vielen Aspekten mit den deutschen Anforderungen deckt.Doch wie sieht die Realität nach der Ankunft aus? Welche Herausforderungen treten auf, und wie lassen sie sich meistern? In diesem Beitrag teilen wir anonymisierte Praxisberichte aus Einrichtungen, die über IndoFachkraft indische Pflegekräfte eingestellt haben. Die Erfahrungen zeigen: Mit der richtigen Vorbereitung und Begleitung wird die Integration zum Erfolg.Fallbericht 1: Kommunales Krankenhaus in NiedersachsenAusgangslageEin kommunales Krankenhaus mit rund 350 Betten stand Anfang 2025 vor einer kritischen Personalsituation. Auf der Intensivstation fehlten dauerhaft vier bis fünf Vollzeitkräfte, die Leiharbeit belastete das Budget mit über 400.000 Euro jährlich. Die Pflegedienstleitung entschied sich, über IndoFachkraft zwei Pflegefachkräfte aus Indien zu rekrutieren.Der RekrutierungsprozessDie Kandidatenauswahl erfolgte innerhalb von sechs Wochen. Beide Kandidatinnen – nennen wir sie Priya und Anitha – verfügten über einen B.Sc. Nursing und jeweils drei Jahre Berufserfahrung in indischen Krankenhäusern. Zum Zeitpunkt der Auswahl lag ihr Deutschniveau bei B1, bis zur Einreise erreichten beide B2.Zeitlicher Ablauf:Monat 1–2: Kandidatenauswahl und Interviews per VideoMonat 3–6: Intensiver Deutschkurs in Indien (B1 auf B2)Monat 7–8: Visumsverfahren und BerufsanerkennungMonat 9: Einreise und Start der EinarbeitungErfahrungen nach 12 MonatenDie Pflegedienstleiterin berichtet: „Die ersten vier Wochen waren eine Anpassungsphase – vor allem die Fachsprache auf der Intensivstation war eine Herausforderung. Aber die fachliche Kompetenz war von Anfang an beeindruckend.…
Fachkräfteeinwanderungsgesetz 2026: Was Arbeitgeber wissen müssen
Zurück zum BlogFachkräfteeinwanderungsgesetz 2026: Was Arbeitgeber wissen müssenDer umfassende Leitfaden zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) für Arbeitgeber im Gesundheitswesen. Visumstypen, Anerkennungspartnerschaft, beschleunigtes Verfahren und praktische Tipps.Vishnu Marthala25. Februar 202611 Min. LesezeitDas Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Der rechtliche Rahmen für internationale RekrutierungDas Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG), das seit März 2020 in Kraft ist und durch die umfassende Novellierung von 2023/2024 grundlegend erweitert wurde, bildet das rechtliche Fundament für die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte nach Deutschland. Für Arbeitgeber im Gesundheitswesen, die internationale Pflegekräfte einstellen möchten, ist das Verständnis dieses Gesetzes von entscheidender Bedeutung.In diesem Leitfaden erklären wir die wichtigsten Regelungen des FEG in der aktuellen Fassung 2026, die relevanten Visumstypen, die Anerkennungspartnerschaft und das beschleunigte Fachkräfteverfahren – praxisnah und verständlich für Arbeitgeber.Hintergrund: Warum das FEG novelliert wurdeDeutschland steht vor einem beispiellosen Fachkräftemangel. Im Pflegebereich fehlen laut Bundesagentur für Arbeit bereits heute über 200.000 Fachkräfte, Tendenz stark steigend. Das ursprüngliche FEG von 2020 hat zwar erste Türen geöffnet, wurde in der Praxis jedoch als zu bürokratisch und zu langsam kritisiert.Die Novellierung in den Jahren 2023 und 2024 hat mehrere zentrale Verbesserungen eingeführt:Abschaffung der Vorrangprüfung für anerkannte FachkräfteEinführung der Anerkennungspartnerschaft als neuer AufenthaltstitelErweiterung der Chancenkarte auf Basis eines PunktesystemsVereinfachung des beschleunigten FachkräfteverfahrensÖffnung für Fachkräfte ohne formale Gleichwertigkeit unter bestimmten BedingungenDiese Änderungen machen Deutschland zu einem deutlich attraktiveren Zielland für qualifizierte Pflegekräfte aus dem Ausland – und vereinfachen den Prozess für Arbeitgeber erheblich.Die drei Säulen des FEGDas novellierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz basiert auf drei zentralen Säulen, die unterschiedliche Wege der Fachkräfteeinwanderung ermöglichen:Säule 1: Fachkräfte mit anerkannter QualifikationDies ist der klassische Weg: Eine Fachkraft verfügt über einen im Ausland erworbenen Berufsabschluss, der in Deutschland als gleichwertig anerkannt wurde.…