Unbesetzte Stellen in der Allgemeinchirurgie: Internationale Rekrutierung als Personaloption
Sie befinden sich hier: KVHB Über uns Presse Pressekonferenz am 10.06.: Folgen der aktuellen Gesundheitspolitik Einladung zur Pressekonferenz Das Bremer Gesundheitswesen warnt vor den Folgen der aktuellen Gesundheitspolitik Mittwoch, 10. Juni 2026, 11:00 UhrRotes Kreuz Krankenhaus – Tagungszentrum Forum K (Raum L)St. P
Pressemitteilungen
Sie befinden sich hier: KVHB Über uns Presse Pressekonferenz am 10.06.: Folgen der aktuellen Gesundheitspolitik Einladung zur Pressekonferenz Das Bremer Gesundheitswesen warnt vor den Folgen der aktuellen Gesundheitspolitik Mittwoch, 10. Juni 2026, 11:00 UhrRotes Kreuz Krankenhaus – Tagungszentrum Forum K (Raum L)St. Pauli-Deich 24, 28199 BremenDie bundespolitischen Reform- und Sparpläne werden für Patientinnen und Patienten im Land Bremen deutlich spürbar sein. Wenn Praxen und Krankenhäuser weiter unter wirtschaftlichen Druck geraten, drohen weniger Termine, längere Wartezeiten und Einschränkungen in der Versorgung. Über die konkreten Folgen informiert am kommenden Mittwoch, 11 Uhr, ein breites Bündnis von Vertretern der ambulanten und stationären Versorgung im Bundesland. Im Mittelpunkt steht das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das in diesem Sommer verabschiedet werden soll. Falls das Vorhaben in der aktuellen Fassung umgesetzt wird, werden Praxen und Kliniken in Bremen und Bremerhaven ihr bisheriges Versorgungsangebot nicht aufrechterhalten können. Dies betrifft neben der ambulanten und stationären Versorgung auch die Notfallstrukturen. Vor dieser Weichenstellung warnt das Bremer Bündnis eindringlich. Ihre Gesprächspartner sind:Ärztekammer Bremen, Christina Hillebrecht DIAKO Evangelisches Diakonie-Krankenhaus, Thomas KruseKassenärztliche Vereinigung Bremen, Dr. Bernhard RochellKassenzahnärztliche Vereinigung im Lande Bremen, Martin Sztraka Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen, Judith Borsch Psychotherapeutenkammer Bremen, Amelie Thobaben Zahnärztekammer Bremen, Maria Schletter Nach der Pressekonferenz haben Sie Gelegenheit, mit den Referenten/innen Interviews zu führen.Bitte melden Sie sich für die Pressekonferenz an: borsch@hbkg.dePressekontakt:Judith Borsch Tel.: 0421 / 24 10 20, E-Mail: borsch@hbkg.deChristoph Fox Tel: 0421 / 34 04 328, E-Mail: c.fox@kvhb.de Statements zur Pressekonferenz am 10. Juni 2026 KV Bremen lässt GKV-Spargesetz vom Ethikrat überprüfen 27.05.2026 | KV Bremen lässt GKV-Spargesetz vom Ethikrat überprüfen Die KV Bremen hat den Deutschen Ethikrat angerufen, um die Folgen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und die erklärte Wende zu einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik im deutschen Gesundheitswesen nach ethischen Kriterien überprüfen zu lassen.…
Ambulante spezialfachärztliche Versorgung Teilnahme, Krankheitsbilder, Abrechnung
Themenseite Ambulante spezialfachärztliche Versorgung Teilnahme, Krankheitsbilder, Abrechnung Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung, kurz ASV, ist ein Behandlungsangebot für Patientinnen und Patienten, die an einer seltenen oder schweren Erkrankung mit besonderem Krankheitsverlauf leiden. Das Besondere: Die Behandlung erfolgt durch interdisziplinäre Ärzteteams in Praxen und Kliniken. Vertragsärzte und Krankenhausärzte übernehmen gemeinsam die ambulante hochspezialisierte Versorgung und das zu gleichen Rahmenbedingungen. AUF DIESER SEITE AUF DIESER SEITE ##tableofcontents-label## Der Versorgungsbereich im Überblick Interdisziplinär und sektorenverbindend sind Kennzeichen der ASV. Doch wie funktioniert der Versorgungsbereich? Wer übernimmt die Behandlung der Patientinnen und Patienten, wie sind die Strukturen und wer arbeitet mit wem zusammen? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Regeln vor. Vorteile der ASV auf einen Blick Zusammenarbeit von Vertragsärzten und Krankenhausärzten unterschiedlicher Fachdisziplinen Gleiche Wettbewerbsbedingungen für Praxen und Krankenhäuser Vergütung zu festen Preisen und extrabudgetär ohne Mengenbegrenzung Bundesweit einheitliche Regelungen Hintergrund Für Patientinnen und Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen Die ASV ist 2014 mit den gastrointestinalen Tumoren und der Tuberkulose gestartet. Nach und nach kommen weitere Indikationen dazu. Der Gesetzgeber, der das Versorgungsangebot angestoßen hat, will mit der ASV sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten mit bestimmten schweren oder seltenen Erkrankungen durch die Kooperation von Spezialisten verschiedener Fachdisziplinen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Diagnostik und Therapie erhalten. Aus diesem Grund sollen Arztpraxen und Krankenhäuser gemeinsam die ambulante medizinische Versorgung der meist schwerkranken Patientinnen und Patienten übernehmen. Richtlinie regelt Versorgungsbereich Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) erhielt den Auftrag, die Rahmenbedingungen festzulegen. In einer Richtlinie wurden die Anforderungen an die ASV zusammengefasst, die grundsätzlich für alle ASV-Indikationen gelten. So ist vorgeschrieben, dass die Behandlung von einem interdisziplinären Team zu erfolgen hat. In Anlagen zur ASV-Richtlinie werden die übergreifenden Regelungen dann für jede einzelne Erkrankung konkretisiert.…
Ingenieure einstellen 2026: Den Ingenieurmangel mit internationaler Rekrutierung lösen
Zurück zum BlogDie Rekrutierung von Ingenieuren ist zu einem der schwierigsten Personalthemen in Europa geworden. Nicht, weil es keine Ingenieure mehr gäbe — sondern weil die gesuchten Fachkräfte nicht in dem Markt sind, in dem Sie rekrutieren. Der heimische Nachwuchs an Maschinenbau-, Elektro-, Bau- und Verfahrensingenieuren ist strukturell zu knapp, und kein noch so hohes Budget für Stellenbörsen löst einen Mangel, der demografisch und nicht konjunkturell ist. Dieser Leitfaden richtet sich an Arbeitgeber und Personalvermittlungen, die immer wieder dasselbe Rennen verlieren: zu wenige qualifizierte Bewerber, monatelang offene Stellen und Wettbewerber, die dieselben Positionen still aus einem größeren Talentpool besetzen. Im Folgenden zeigen wir, wie moderne Ingenieur-Rekrutierung wirklich funktioniert, wenn Sie aufhören, um ein schrumpfendes lokales Angebot zu konkurrieren, und international einstellen — mit Prozess, Zeitplan und Kosten. Warum die Ingenieur-Rekrutierung ins Stocken gerät Drei Kräfte wirken gegen eine rein heimische Einstellungsstrategie: Demografie statt Konjunktur. Erfahrene Ingenieure gehen schneller in Rente, als Hochschulen Nachwuchs ausbilden. Allein in Deutschland bleiben zehntausende Ingenieurstellen unbesetzt — mit wachsender Tendenz bis 2030. Eine Beschäftigungsobergrenze. In Ländern mit hoher Beschäftigung wie Deutschland und den Niederlanden ist die Erwerbsquote bereits eine der höchsten Europas. Die gesuchten Spezialisten sind schlicht schon in Arbeit. Alle fischen im selben Teich. Wenn jeder Arbeitgeber dieselben lokalen Kandidaten anspricht, gewinnen Sie über das Gehalt — oder gar nicht. Ein Bieterwettbewerb ist keine Rekrutierungsstrategie. Die Arbeitgeber, die sich absetzen, haben eine einfache Tatsache akzeptiert: Die Ingenieure existieren, nur nicht nebenan. Über die Grenzen hinweg — in Süd- und Osteuropa, Indien, Nordafrika und Lateinamerika — gibt es einen Arbeitskräfteüberschuss in genau den Berufen, die zu Hause knapp sind. Was internationale Ingenieur-Rekrutierung wirklich bedeutet „Aus dem Ausland einstellen" klingt einfach, bis Anerkennung, Visum und Sprache ins Spiel kommen. Ein wiederholbarer internationaler Prozess hat fünf Phasen: 1. Sourcing und Prüfung Zugang zu einer vorgeprüften Pipeline von Ingenieuren, abgestimmt auf Fachrichtung, Seniorität und Branche — keine rohen Lebensläufe.…