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Krankenstand und Fehlzeiten Pflegefachkräfte

Krankheitsbedingte Personalausfälle bei Pflegefachkräfte: Folgen für Pflegeeinrichtung

Wie Kliniken und Pflegeeinrichtungen den Pflegekräftemangel strategisch angehen – von internationaler Rekrutierung bis Bindung. Praxisleitfaden für Arbeitgeber.

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Pflegekräftemangel in Deutschland lösen: Strategischer Leitfaden 2025

Zurück zum BlogDas deutsche Gesundheitswesen steht vor einem beispiellosen Pflegenotstand. Mit geschätzt 200.000 unbesetzten Pflegestellen – und Prognosen von bis zu 500.000 bis 2030 – müssen Einrichtungen auf strategische internationale Rekrutierung setzen, um die Versorgungsqualität und ihre Wirtschaftlichkeit zu sichern. Die Krise in Zahlen Aktuelle Zahlen zum Pflegemangel Deutschland gesamt: über 200.000 unbesetzte Pflegestellen Krankenhäuser: 50.000 offene Stellen Stationäre Langzeitpflege: 120.000 offene Stellen Ambulante Pflege: 30.000 offene Stellen Durchschnittliche Vakanzdauer: 197 Tage pro Stelle Demografische Treiber Alternde Bevölkerung: 21 % der Deutschen sind 65+ (bis 2035 steigend auf 30 %) Renteneintritte: 36.000 Pflegekräfte gehen jährlich in Rente Neue Absolventen: nur 18.000 neue Pflegekräfte pro Jahr (50 % Lücke) Burnout: 25 % der aktiven Pflegekräfte planen, den Beruf innerhalb von 5 Jahren zu verlassen Die Auswirkungen auf Pflegeeinrichtungen Folgen für die Patientenversorgung Mehr Komplikationen Ein höheres Verhältnis von Patienten pro Pflegekraft korreliert direkt mit einem Anstieg von: Medikationsfehlern (+23 %) Stürzen von Patienten (+18 %) im Krankenhaus erworbenen Infektionen (+15 %) postoperativen Komplikationen (+12 %) Verzögerte Versorgung Durchschnittliche Wartezeiten in der Notaufnahme: +35 % Verschiebung planbarer Eingriffe: 4–8 Wochen Druck zu frühen Entlassungen führt zu Wiederaufnahmen Bettensperrungen Krankenhäuser müssen trotz Nachfrage ganze Stationen oder Betten schließen: Im Schnitt 15–25 gesperrte Betten pro 300-Betten-Haus Umsatzverlust: 450–750 € pro gesperrtem Bett und Tag Abmeldungen von der Notfallversorgung (Ambulanzumleitungen) Auswirkungen auf das Personal Burnout-Epidemie 67 % der Pflegekräfte berichten von hoher Belastung 43 % erwägen, den Beruf zu verlassen Krankenstand 40 % über dem Bundesdurchschnitt Rekrutierungsprobleme Durchschnittliche Besetzungsdauer: 197 Tage Nur 30 % der ausgeschriebenen Stellen werden lokal besetzt Steigende Lohnkosten (15–20 % jährlich) Betriebskosten Aufschläge für Leiharbeitskräfte: 45–60 % über dem Standardlohn Überstundenkosten: durchschnittlich 2,3 Mio. € pro 300-Betten-Haus und Jahr Ausgaben für Stellenanzeigen: über 150.000 € pro Einrichtung und Jahr Finanzielle Auswirkungen Direkte Kosten: Umsatzverlust durch Bettensperrungen: 2–4 Mio.…

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Konzertierte Aktion Pflege legt Umsetzungsbericht vor

Konzertierte Aktion Pflege legt Umsetzungsbericht vor Mehr Ausbildung, mehr Personal, mehr Geld 13. November 2020 Schrittweise werden die Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte verbessert. Das ist das Ergebnis eines ersten Umsetzungsberichts zur Konzertierten Aktion Pflege (KAP), der von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute vorgestellt wurde. Danach konnten bereits wichtige Maßnahmen für eine bessere Entlohnung, für mehr Auszubildende und mehr Kolleginnen und Kollegen an der Seite der Pflegekräfte umgesetzt werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Wie wir gute Pflege sichern, ist die soziale Frage der 20er Jahre. Die beantworten wir mit der Konzertierten Aktion. Wir sorgen für bessere Bezahlung, mehr Stellen und eine gute Ausbildung. So machen wir Pflege besser für alle: für Berufseinsteiger und für die erfahrenen Pflegekräfte. Und am meisten für die Pflegebedürftigen und Patienten, die mehr Zuwendung erfahren.“ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Die Pflege in Deutschland leistet Enormes. Sie zu stärken und den Fachkräften bessere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, das ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam angehen, weil wir sie auch nur gemeinsam bewältigen können. Exzellente Pflege findet nur dort statt, wo motivierte und gut ausgebildete Pflegekräfte arbeiten. Deshalb wollen wir Fachkräfte gewinnen und halten. Wir arbeiten daran, dass junge Menschen, die sich für diesen Beruf interessieren, gute Ausbildungsbedingungen und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten haben. Pflegerinnen und Pfleger leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft, das muss auch entsprechend bezahlt werden. Die jüngste Tarifeinigung im öffentlichen Dienst war hier ein richtiges Zeichen. Aber Geld ist nicht alles - wir arbeiten daran, dass Pflegeberufe als Ganzes aufgewertet werden.“ Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: „Pflegekräfte arbeiten hart und oft unter schwierigen Bedingungen. Die Arbeit mit und am Menschen ist körperlich und psychisch fordernd und sie bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung und Stress. Das galt schon vor Corona, aber die Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, was Pflegekräfte leisten. Wir müssen die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern. Der Schlüssel dazu ist mehr Personal und eine angemessene Entlohnung.…

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Thema: Arbeitsbedingungen

Home / Themen Thema: Arbeitsbedingungen2026 25.09.2026 Pressemitteilung PNOG: Versorgung sichern statt Kürzungslogik Deutscher Pflegerat fordert klare Neuordnung nach Versorgungsbedarf Vor dem Kabinettsbeschluss zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) am Mittwoch, den 30.09.2026, fordert der Deutsche Pflegerat (DPR) als maßgebliche Organisation der Pflegeberufe auf Bundesebene einen Kurswechsel: Nicht die Kassenlage, sondern der Versorgungsbedarf der Menschen muss die Reform bestimmen. Jede... 10.09.2026 Pressemitteilung Deutscher Pflegerat fordert ressortübergreifendes Handeln und eine Kompetenzwende Gesundheitsversorgung und Pflege sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe Der Deutsche Pflegerat (DPR) fordert anlässlich der Beratungen des Deutschen Bundestages über die Etats für Gesundheit sowie Arbeit und Soziales, Gesundheitsversorgung und Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu behandeln. Ihre Sicherung darf nicht auf einzelne Ministerien oder... 24.08.2026 Pressemitteilung Pflege digital entlasten – aber richtig: Verbändebündnis fordert mehr als eine Quote Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“ begrüßt die im PNOG geplante Transformationsklausel (§ 113e SGB XI) als überfälligen Schritt Klarstellung: Digitale und technische Lösungen ersetzen kein Pflegepersonal Nachbesserungsbedarf bei Refinanzierung, Laufzeit, Anwendungsbreite und... 13.08.2026 Pressemitteilung Hitze bedroht die Versorgung – Pflege muss Teil der Krisenvorsorge werden Deutscher Pflegerat fordert hitzeresiliente Versorgungsstrukturen und eine starke Rolle der Profession Pflege Deutschland erleidet in diesem Sommer nach wie vor schwere Hitzeperioden. Allein für die extreme Hitzewoche Ende Juni hat das Robert Koch-Institut seine Schätzung auf rund 9.600 hitzebedingte Sterbefälle korrigiert. Insgesamt werden für 2026 bis zur 30.... 06.08.2026 Pressemitteilung 25 Verbände und Organisationen, eine Stimme: Profession Pflege startet gemeinsame Kampagne Unter dem Motto #DeutschlandWelchePflegeWillstDu zeigen die Mitgliedsverbände des Deutschen Pflegerates, was die Profession Pflege leistet, welche Lösungen sie hat und was die Politik ändern muss Der Deutsche Pflegerat startet gemeinsam mit seinen 25 Mitgliedsorganisationen die Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu. Sie knüpft an den Countdown des DPR zum... 15.07.…