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Krankenstand und Fehlzeiten Pflegefachkräfte

Krankenstand analysieren: Welche Kennzahlen private Klinikgruppe bei Pflegefachkräfte braucht

Home / Themen Thema: Arbeitsbedingungen2026 25.09.2026 Pressemitteilung PNOG: Versorgung sichern statt Kürzungslogik Deutscher Pflegerat fordert klare Neuordnung nach Versorgungsbedarf Vor dem Kabinettsbeschluss zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) am Mittwoch, den 30.09.2026, fordert der Deutsche Pflegerat (DPR) als maß

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Thema: Arbeitsbedingungen

Home / Themen Thema: Arbeitsbedingungen2026 25.09.2026 Pressemitteilung PNOG: Versorgung sichern statt Kürzungslogik Deutscher Pflegerat fordert klare Neuordnung nach Versorgungsbedarf Vor dem Kabinettsbeschluss zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) am Mittwoch, den 30.09.2026, fordert der Deutsche Pflegerat (DPR) als maßgebliche Organisation der Pflegeberufe auf Bundesebene einen Kurswechsel: Nicht die Kassenlage, sondern der Versorgungsbedarf der Menschen muss die Reform bestimmen. Jede... 10.09.2026 Pressemitteilung Deutscher Pflegerat fordert ressortübergreifendes Handeln und eine Kompetenzwende Gesundheitsversorgung und Pflege sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe Der Deutsche Pflegerat (DPR) fordert anlässlich der Beratungen des Deutschen Bundestages über die Etats für Gesundheit sowie Arbeit und Soziales, Gesundheitsversorgung und Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu behandeln. Ihre Sicherung darf nicht auf einzelne Ministerien oder... 24.08.2026 Pressemitteilung Pflege digital entlasten – aber richtig: Verbändebündnis fordert mehr als eine Quote Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“ begrüßt die im PNOG geplante Transformationsklausel (§ 113e SGB XI) als überfälligen Schritt Klarstellung: Digitale und technische Lösungen ersetzen kein Pflegepersonal Nachbesserungsbedarf bei Refinanzierung, Laufzeit, Anwendungsbreite und... 13.08.2026 Pressemitteilung Hitze bedroht die Versorgung – Pflege muss Teil der Krisenvorsorge werden Deutscher Pflegerat fordert hitzeresiliente Versorgungsstrukturen und eine starke Rolle der Profession Pflege Deutschland erleidet in diesem Sommer nach wie vor schwere Hitzeperioden. Allein für die extreme Hitzewoche Ende Juni hat das Robert Koch-Institut seine Schätzung auf rund 9.600 hitzebedingte Sterbefälle korrigiert. Insgesamt werden für 2026 bis zur 30.... 06.08.2026 Pressemitteilung 25 Verbände und Organisationen, eine Stimme: Profession Pflege startet gemeinsame Kampagne Unter dem Motto #DeutschlandWelchePflegeWillstDu zeigen die Mitgliedsverbände des Deutschen Pflegerates, was die Profession Pflege leistet, welche Lösungen sie hat und was die Politik ändern muss Der Deutsche Pflegerat startet gemeinsam mit seinen 25 Mitgliedsorganisationen die Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu. Sie knüpft an den Countdown des DPR zum... 15.07.…

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Integration internationaler Pflegekräfte: Was sich in Kliniken bewährt hat

Zurück zum BlogDas Wichtigste in Kürze: Anwerbung allein reicht nicht. Wo Integration als nachgelagerte Aufgabe verstanden wird, entstehen fachliche, organisatorische und menschliche Reibungsverluste [1]. In den ersten sechs, meist eher zwölf Monaten bringt eine internationale Pflegekraft dem Team kaum Entlastung – wer das nicht offen sagt, produziert Enttäuschung auf beiden Seiten [2]. Kliniken, die Integration seit Jahren erfolgreich betreiben, haben dafür feste Strukturen geschaffen: Integrationskoordination, strukturiertes Onboarding, Mentoring, Sprachförderung über das B2-Zertifikat hinaus, vorbereitete Teams und Unterstützung im Alltag. Dieser Leitfaden fasst zusammen, was sich in der Praxis bewährt hat – mit Quellenangaben zu jedem Beispiel. Stand: September 2026. Grundlage sind Erfahrungsberichte und Fachbeiträge aus dem E-Book „Ausländische Pflegekräfte 2026“ (Bibliomed) sowie die dort zitierte Forschung. Warum Integration Chefsache ist Das Hessische Institut für Pflegeforschung hat im Projekt „TransCareKult“ untersucht, wie Integration in Pflegeteams gelingt. Zentrales Ergebnis: Sie gelingt nur als wechselseitiger, dialogorientierter Prozess – Offenheit der neuen Kolleginnen und Kollegen reicht nicht, es braucht eine gelebte Willkommens- und Anerkennungskultur im Team. Und: Die eigentliche Integrationsarbeit leisten die internationalen Mitarbeitenden und die Pflegeteams selbst, nicht die Führungsebene [3]. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass sich viele Teams wegen Personalmangel und Fluktuation als geschwächt erleben. Genau dort scheitern Einarbeitungen am häufigsten – besonders, wenn mehrere internationale Kolleginnen gleichzeitig eingearbeitet werden müssen [3]. Die Führungscoach Heike Beck-Cobaugh beschreibt die Folgen fehlender Strukturen: Stationsleitungen werden mit der Aufgabe alleingelassen, im Stammpersonal entsteht Neid über vermeintliche „Goodies“ für die Neuen (Unterkunft, Behördenhilfe, Nachsicht), einzelne Mitarbeitende verweigern gemeinsame Schichten aus Angst vor Überforderung – und die internationalen Kolleginnen ziehen sich zurück [2]. Ihr Fazit und das der HR-Leiterin Linda König-Balija (Celenus/salvea) ist identisch: Integration ist Chefsache [2][4].…

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Pflegekräftemangel in Deutschland lösen: Strategischer Leitfaden 2025

Zurück zum BlogDas deutsche Gesundheitswesen steht vor einem beispiellosen Pflegenotstand. Mit geschätzt 200.000 unbesetzten Pflegestellen – und Prognosen von bis zu 500.000 bis 2030 – müssen Einrichtungen auf strategische internationale Rekrutierung setzen, um die Versorgungsqualität und ihre Wirtschaftlichkeit zu sichern. Die Krise in Zahlen Aktuelle Zahlen zum Pflegemangel Deutschland gesamt: über 200.000 unbesetzte Pflegestellen Krankenhäuser: 50.000 offene Stellen Stationäre Langzeitpflege: 120.000 offene Stellen Ambulante Pflege: 30.000 offene Stellen Durchschnittliche Vakanzdauer: 197 Tage pro Stelle Demografische Treiber Alternde Bevölkerung: 21 % der Deutschen sind 65+ (bis 2035 steigend auf 30 %) Renteneintritte: 36.000 Pflegekräfte gehen jährlich in Rente Neue Absolventen: nur 18.000 neue Pflegekräfte pro Jahr (50 % Lücke) Burnout: 25 % der aktiven Pflegekräfte planen, den Beruf innerhalb von 5 Jahren zu verlassen Die Auswirkungen auf Pflegeeinrichtungen Folgen für die Patientenversorgung Mehr Komplikationen Ein höheres Verhältnis von Patienten pro Pflegekraft korreliert direkt mit einem Anstieg von: Medikationsfehlern (+23 %) Stürzen von Patienten (+18 %) im Krankenhaus erworbenen Infektionen (+15 %) postoperativen Komplikationen (+12 %) Verzögerte Versorgung Durchschnittliche Wartezeiten in der Notaufnahme: +35 % Verschiebung planbarer Eingriffe: 4–8 Wochen Druck zu frühen Entlassungen führt zu Wiederaufnahmen Bettensperrungen Krankenhäuser müssen trotz Nachfrage ganze Stationen oder Betten schließen: Im Schnitt 15–25 gesperrte Betten pro 300-Betten-Haus Umsatzverlust: 450–750 € pro gesperrtem Bett und Tag Abmeldungen von der Notfallversorgung (Ambulanzumleitungen) Auswirkungen auf das Personal Burnout-Epidemie 67 % der Pflegekräfte berichten von hoher Belastung 43 % erwägen, den Beruf zu verlassen Krankenstand 40 % über dem Bundesdurchschnitt Rekrutierungsprobleme Durchschnittliche Besetzungsdauer: 197 Tage Nur 30 % der ausgeschriebenen Stellen werden lokal besetzt Steigende Lohnkosten (15–20 % jährlich) Betriebskosten Aufschläge für Leiharbeitskräfte: 45–60 % über dem Standardlohn Überstundenkosten: durchschnittlich 2,3 Mio. € pro 300-Betten-Haus und Jahr Ausgaben für Stellenanzeigen: über 150.000 € pro Einrichtung und Jahr Finanzielle Auswirkungen Direkte Kosten: Umsatzverlust durch Bettensperrungen: 2–4 Mio.…