Internationale Pflegekräfte für die Geriatrie rekrutieren: Welche Qualifikationen zählen?
Das Team der Palliativmedizin unterstützt Patienten mit fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankungen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Klinik für Palliativmedizin
Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg Palliativmedizin versteht sich als umfassendes, bedarfsorientiertes Unterstützungskonzept für Patienten mit fortgeschrittenen und fortschreitenden lebensbedrohlichen oder lebensbegrenzenden Erkrankungen und ihren Zugehörigen. Unser engagiertes Team aus Ärzten, Pflegekräften, Sozialdienst, Therapeuten und Seelsorgern steht Ihnen und Ihren Angehörigen in dieser sensiblen Zeit zur Seite. Um den teils extrem komplexen medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Belastungen, die in solchen Erkrankungssituationen auftreten können, gerecht zu werden, bedarf es u. a. der Mitarbeit verschiedener Professionen (insbesondere Pflege, Sozialdienst und Psychologie/Psychotherapie: Multiprofessionalität), von Ärzt*innen verschiedener Fachdisziplinen (Interdisziplinarität), einer 24-h-Erreichbarkeit, sektorenübergreifender Angebote, und eines frühzeitigen Einbezugs dieser Angebote. In diesem Sinne sind die verschiedenen Angebote der Klinik für Palliativmedizin ausgerichtet. In der Klinik für Palliativmedizin geht es darum, Schmerzen zu lindern, Symptome zu kontrollieren und die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern. Dabei legen wir besonderen Wert auf individuelle Bedürfnisse, persönliche Wünsche und die Wahrung der Würde jedes Einzelnen. Auf den folgenden Seiten können Sie sich gezielt über unsere Schwerpunkte, Angebote, Sprechstunde, unsere Forschungs- und Bildungsarbeit und über das betreuende Ärzte- und Pflegeteam informieren. Wenden Sie sich bei weiterführenden Fragen auch jederzeit sehr gerne persönlich an uns. Alles Gute für Sie und herzliche Grüße Prof. Dr. med. Bernd Alt-Epping und das gesamte Team Das Team der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg Ärztlicher Direktor Zum Profil Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie / Onkologie; Palliativmedizin, Notfallmedizin, Spez. Schmerztherapie Ärztliche Leitung Palliativstation im Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg Schwerpunkt Palliativmedizin E-Mail schreiben Kontakt E-Mail schreiben 06221 56-32271 Adresse Im Neuenheimer Feld 305 69120 Heidelberg Anfahrt Für Ärztinnen und Ärzte Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Forschung, Lehre oder Patientenversorgung mit einer Spende unterstützen. Herzlichen Dank.…
Fachkräfte aus den Philippinen rekrutieren — Pflege, Hotellerie und mehr
Fachkräfte aus den Philippinen rekrutieren — Pflege, Hotellerie und mehr Die Philippinen sind eines der weltweit wichtigsten Herkunftsländer für Pflegefachkräfte. Das Land bildet jährlich über 100.000 Pflegekräfte aus — deutlich mehr als der eigene Arbeitsmarkt aufnehmen kann. Viele davon sind hochqualifiziert, sprechen Englisch auf muttersprachlichem Niveau und haben Erfahrung in internationalen Gesundheitssystemen. Für deutsche Pflegeeinrichtungen ist das eine enorme Chance. Inhaltsverzeichnis Toggle Warum die Philippinen für die Pflege so wichtig sind Die philippinische Pflegeausbildung genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Das vierjährige Bachelor-Studium in Nursing (BSN) wird von der WHO als hochwertig eingestuft. Die Absolventen sind fachlich breit aufgestellt — von Intensivpflege über Geriatrie bis Pädiatrie. Und die kulturelle Einstellung zur Pflege ist eine andere als in vielen europäischen Ländern: Pflege wird auf den Philippinen als hochgeschätzter Beruf angesehen. Berufsanerkennung philippinischer Pflegekräfte Die Anerkennung philippinischer Pflegeabschlüsse in Deutschland verläuft in der Regel erfolgreich — allerdings meist mit Auflagen. Die meisten Antragsteller erhalten eine Teilanerkennung mit der Auflage, eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang zu absolvieren. Die Erfolgsquote ist hoch: Über 95 Prozent der philippinischen Pflegekräfte erreichen die volle Anerkennung. Während der Anerkennungsphase können sie über die Anerkennungspartnerschaft bereits als Pflegehilfskräfte arbeiten. Sprachkenntnisse — der wichtigste Faktor Philippinische Fachkräfte sprechen exzellentes Englisch, aber in der Regel kein Deutsch. Der Sprachaufbau von A1 bis B2 dauert erfahrungsgemäß 10 bis 14 Monate bei intensivem Unterricht. Unsere hauseigene Sprachschule Education by PVPLUS beginnt mit dem Deutschunterricht parallel zum Vermittlungsprozess — so dass bei Einreise zumindest B1 erreicht ist und B2 berufsbegleitend folgt. Ethische Rekrutierung — das Gütesiegel beachten Die Bundesregierung und die WHO achten darauf, dass die Rekrutierung von Gesundheitsfachkräften aus Entwicklungsländern ethischen Standards entspricht.…
Pflegekräfte aus Indien: Erfahrungen und Praxisberichte aus deutschen Kliniken
Zurück zum BlogPflegekräfte aus Indien: Erfahrungen und Praxisberichte aus deutschen KlinikenAuthentische Erfahrungsberichte über die Rekrutierung und Integration indischer Pflegekräfte in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Praxisnahe Einblicke für Arbeitgeber.Vishnu Marthala20. Februar 20267 Min. LesezeitPflegekräfte aus Indien: Was Arbeitgeber wirklich erwartetDie Rekrutierung internationaler Pflegekräfte ist für viele deutsche Kliniken und Pflegeeinrichtungen längst kein Experiment mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit. Indien gehört dabei zu den wichtigsten Herkunftsländern: Gut ausgebildete Pflegefachkräfte mit Bachelor-Abschluss, hoher Motivation und einer Arbeitskultur, die sich in vielen Aspekten mit den deutschen Anforderungen deckt.Doch wie sieht die Realität nach der Ankunft aus? Welche Herausforderungen treten auf, und wie lassen sie sich meistern? In diesem Beitrag teilen wir anonymisierte Praxisberichte aus Einrichtungen, die über IndoFachkraft indische Pflegekräfte eingestellt haben. Die Erfahrungen zeigen: Mit der richtigen Vorbereitung und Begleitung wird die Integration zum Erfolg.Fallbericht 1: Kommunales Krankenhaus in NiedersachsenAusgangslageEin kommunales Krankenhaus mit rund 350 Betten stand Anfang 2025 vor einer kritischen Personalsituation. Auf der Intensivstation fehlten dauerhaft vier bis fünf Vollzeitkräfte, die Leiharbeit belastete das Budget mit über 400.000 Euro jährlich. Die Pflegedienstleitung entschied sich, über IndoFachkraft zwei Pflegefachkräfte aus Indien zu rekrutieren.Der RekrutierungsprozessDie Kandidatenauswahl erfolgte innerhalb von sechs Wochen. Beide Kandidatinnen – nennen wir sie Priya und Anitha – verfügten über einen B.Sc. Nursing und jeweils drei Jahre Berufserfahrung in indischen Krankenhäusern. Zum Zeitpunkt der Auswahl lag ihr Deutschniveau bei B1, bis zur Einreise erreichten beide B2.Zeitlicher Ablauf:Monat 1–2: Kandidatenauswahl und Interviews per VideoMonat 3–6: Intensiver Deutschkurs in Indien (B1 auf B2)Monat 7–8: Visumsverfahren und BerufsanerkennungMonat 9: Einreise und Start der EinarbeitungErfahrungen nach 12 MonatenDie Pflegedienstleiterin berichtet: „Die ersten vier Wochen waren eine Anpassungsphase – vor allem die Fachsprache auf der Intensivstation war eine Herausforderung. Aber die fachliche Kompetenz war von Anfang an beeindruckend.…