Bessere dienstplanung gegen Personalmangel in Krankenhäuser: Umsetzung und Wirkung
Artikel Pflege & Gesellschaft 1/2024 „Warum ruft ihr uns wegen so Kleinigkeiten?“ Notfallmanagement in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Eine qualitative Querschnittsstudie aus der Perspektive von Pflegenden Stefan Schmidt, Julie Haeger, Stefanie Standtke, Catrin Nathalie Roßbach 29. Ja
Artikel Pflege & Gesellschaft 1/2024
Artikel Pflege & Gesellschaft 1/2024 „Warum ruft ihr uns wegen so Kleinigkeiten?“ Notfallmanagement in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Eine qualitative Querschnittsstudie aus der Perspektive von Pflegenden Stefan Schmidt, Julie Haeger, Stefanie Standtke, Catrin Nathalie Roßbach 29. Jahrgang 1 (2024) Seite 7 – 20 ISSN 1430-9653 “Why do you call us for such trifles?“Emergency management in nursing homes in Mecklenburg West Pomerania. A qualitative cross-sectional study from the perspective of caregivers Emergency management plays a special role in long-term care settings. Referrals to a hospital are often traumatic for residents and are expensive and involve a lot of stress. In many rural areas a shortage of services and long distances between them are the major consequences of inadequate basic public services and health-related inequalities. National and international studies show that many hospital referrals could be avoided, with the nursing staff perspective on emergency cases often insufficiently considered. This study aims to identify the experiences of nursing staff with emergency situations and emergency management. It involved 15 guided interviews with nursing staff from a variety of settings whose content was analytically evaluated. The results show that the majority of nursing staff feel confident in coping with emergency cases on account of their professional experience. Structures such as lack of staff, long distances and a lack of communication with their physician colleagues are seen as the main obstacles. At the same time, nursing staff report that their decision to call for emergency medical services is not always accepted and given the proper assessment. Here, in particular, there is a need for action. KeywordsNursing home, emergency, health services research, qualitative methods Notfallmanagement kommt in Langzeitpflegeeinrichtungen eine besondere Bedeutung zu. Klinikeinweisungen sind häufig traumatisch für Bewohner_innen, kostspielig und mit großen Anstrengungen verbunden. In vielen ländlichen Räumen zeigen sich die gravierenden Auswirkungen fehlender Daseinsvorsorge und gesundheitlicher Ungleichheit durch mangelnde Angebote und weite Wege.…
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und Deutscher Pflegerat zum Personalmangel in der Pflege
Home / Presse / Pressemitteilungen Diesen Artikel teilen: 01.01.2018 Arbeitsbedingungen Bildung Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und Deutscher Pflegerat zum Personalmangel in der Pflege Die Versorgung von Patienten im Krankenhaus ist durch die schlechte Personalausstattung und den steigenden Mangel an Pflegefachpersonen zunehmend gefährdet. Operationen müssen abgesagt werden, weil die pflegerische Versorgung vor, während und nach der Operation nicht gewährleistet werden kann. Betten sowie ganze Stationen werden wegen Pflegepersonalmangel gesperrt. Aber auch die Qualität der Versorgung ist gefährdet. Das betrifft zum Beispiel die Hygiene, weil für korrekte Händedesinfektion zu wenig Zeit ist oder die Reaktionszeit bei Schmerzen, die viel länger dauert als wünschenswert. Ganz zu schweigen von einer angemessenen Pflege von Patienten, die schon vor dem Krankenhausaufenthalt pflegebedürftig waren oder demenzkrank sind. Da Versorgung im Krankenhaus eine Teamaufgabe ist, betrifft der Pflegepersonalmangel natürlich auch die anderen Berufsgruppen. Ärzte können nur Patienten behandeln, wenn deren pflegerische Versorgung gewährleistet ist. Um den Pflegenotstand in der Akutpflege abzuwenden, sind gezielte Maßnahmen nötig, damit sich die Rahmenbedingungen in der Pflege schnellstens verbessern und das Berufsbild wieder attraktiv wird. 1. Personalausstattung Wir brauchen bessere Personalschlüssel und gebündelte Maßnahmen, um den aktuellen und den zukünftigen Personalbedarf in der Pflege zu sichern. Bereits heute stehen dem Arbeitsmarkt zu wenige Pflegende zur Verfügung. Es fehlen nach Einschätzung des Deutschen Pflegerats aktuell in den Kliniken mindestens 50.000 Pflegefachpersonen. Ein steuerfinanziertes Sofortprogramm zur Schaffung von 50.000 Stellen ist erforderlich, um zeitnah dringend notwendige, spürbare Verbesserungen in den Besetzungen zu erreichen. Wir benötigen die Einrichtung von Personaluntergrenzen, die sich am Versorgungsbedarf des Patienten ausrichten: ein richtiger und notwendiger Schritt, um Überlastungssituationen zu vermeiden und eine sichere Patientenversorgung zu gewährleisten. Die Festlegung von Personalschlüsseln muss für alle Klinikbereiche gelten, um Schieflagen zu vermeiden. Die Herausforderung liegt darin, keine starren Schlüssel festzulegen, sondern sie flexibel an dem individuellen Bedarf des Patienten auszurichten.…