Arbeitgeberattraktivität für Pflegefachkräfte: Was kommunale Klinik bieten muss
Startseite Themen Themen A-Z Zu den Online-Specials 360-Grad-FeedbackDas 360-Grad-Feedback ist eine Methode, um Leistungen und Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Perspektiven einzuschätzen. Dafür werden Bezugspersonen im Umfeld der besagten Person (Vorgesetzte, Kollegen und Kollegi
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Startseite Themen Themen A-Z Zu den Online-Specials 360-Grad-FeedbackDas 360-Grad-Feedback ist eine Methode, um Leistungen und Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Perspektiven einzuschätzen. Dafür werden Bezugspersonen im Umfeld der besagten Person (Vorgesetzte, Kollegen und Kolleginnen sowie Mitarbeitende) strukturiert befragt. Das 360-Grad-Feedback kann als Teil von Personalentwicklungsprozessen verwendet werden, indem es mögliche Defizite oder Stärken aufzeigt. Damit kann die Methode als Motor eines ständigen Veränderungsprozesses dienen.Mehr zum ThemaAbmahnungEine Abmahnung kann vom Arbeitgeber erteilt werden, wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin arbeitsvertragliche Pflichten verletzt. Sie ist ein förmlicher Ausdruck der Missbilligung der Verhaltensweise eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin. Die Abmahnung kann mit dem Hinweis auf arbeitsrechtliche Konsequenzen verbunden sein, insbesondere einer Kündigung im Wiederholungsfall. Dabei muss die Pflichtverletzung konkret bezeichnet sein, anderenfalls ist eine Abmahnung unwirksam.Mehr zum ThemaActive SourcingActive Sourcing bezeichnet die aktive Suche nach Talenten und neuen Mitarbeitenden. Dabei machen Personalerinnen und Personaler geeignete Menschen auf dem Arbeitsmarkt ausfindig, sprechen sie direkt an und versuchen sie von einem Jobangebot zu überzeugen. Active Sourcing ist auch eine Methode, um sich ein Netzwerk an potenziellen Mitarbeitenden aufzubauen, die für zukünftige offene Stellen in Frage kommen. Außerdem kann durch das aktive Zugehen auf Talente die Bekanntheit des eigenen Unternehmens gesteigert werden.Mehr zum ThemaAgilitätAgilität beschreibt einen Zustand, bei dem Personen und Organisationen im Hinblick auf ihre Strukturen und Prozesse flexibel und anpassungsfähig sind. Dies kann vor allem bei unvorhergesehenen Ereignissen hilfreich sein. Zudem sind agile Personen und Unternehmen in Bezug auf Veränderungen nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv. Im Organisationskontext heißt dies beispielsweise, dass Prozesse unterbrochen und angepasst sowie Projekte wiederholt neu aufgesetzt werden, etwa mit Blick auf veränderte Kundenwünsche und Marktanforderungen.Mehr zum ThemaAltersstrukturDie Altersstruktur beschreibt, wie bestimmte Altersstufen und Generationen innerhalb der Belegschaft verteilt sind.…
Artikel Pflege & Gesellschaft 1/2021
Artikel Pflege & Gesellschaft 1/2021 Unsicherheitsbewältigung in Interaktionen mit pflegenden Angehörigen in der ambulanten Pflege. Eine qualitative Studie Oliver Lauxen, Ulrike Höhmann 26. Jahrgang 1 (2021) Seite 5-18 ISSN 1430-9653 Coping with Uncertainty in Interactions with Relatives in Home Health Care. A Qualitative Study To analyse, to which extend nurses in home health care succeed in acting professionally in interactions with caring relatives and in coping with uncertainty, qualitative interviews with 19 nurses were conducted. In the sense of professional action, they should be able to recognize the needs of relatives on an individual basis and to offer suitable support. In this process they should use scientific knowledge. The results show that three types of nurses can be distinguished, none of whom rely on scientific knowledge. Nurses with a high qualification and a lot of professional experience better succeed in coping with uncertainty. Home health care services should create suitable framework conditions for work-integrated learning, promote conceptual discussions and develop a corporate culture which enhances learning. Keywordsprofessionalization, professional uncertainty, home care arrangements, caring relatives Die qualitative Interviewstudie mit 19 ambulant tätigen Pflegkräften untersucht vor dem Hintergrund professionssoziologischer und lebensweltlicher Konzepte, ob und wieweit diese in Interaktionen mit pflegenden Angehörigen wissenschaftlich basiertes Regelwissen nutzen und dadurch Unsicherheiten bewältigen. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse und Typenbildung werden drei Handlungstypen herausgearbeitet, die sich jedoch alle nicht auf wissenschaftlich basiertes Regelwissen stützen. Die Kompetenzen zur Bewältigung komplexer Situationen mit pflegenden Angehörigen steigen jedoch mit dem Qualifikationsniveau der Pflegekräfte und der Dauer ihrer Berufserfahrung. Ambulante Pflegedienste sollten geeignete Rahmenbedingungen für Kompetenzentwicklung schaffen, konzeptionelle Auseinandersetzungen forcieren und eine lernförderliche Betriebskultur entwickeln.…